Nachlese zum Frühstück mit Doris Lippert

Wenn sich Netzwerke vernetzen, entsteht besonders viel Frauen-Power. So bei unserem Business-Frühstück am 9.3.2026, das wir erstmalig in Kooperation mit WOMENinICT durchgeführt haben. Unsere Gästin Doris Lippert ist nicht nur erste Präsidentin von VÖSI, dem Verband österreichischer Softwareinnovationen, sondern so wie auch Monika im Board von WOMENinICT. Unter ihrer Führung wird die digitale Zukunft von Österreich maßgeblich mitgestaltet. So ist bereits eine KI-Landkarte von Österreich erstellt, mit erstaunlich vielen aktiven Unternehmen und Unternehmungen zum Einsatz von Künstlicher KI. Außerdem laufen dzt. spannende Studien, die ins Strategiepapier vom VÖSI einfließen. Neben Artificial Intelligence und WOMENinICT gibt es noch die Special Interest Groups Safety & Security, Datensicherheit, Enterprise Architecture Management und Accessibility in ICT zur Förderung der Barrierefreiheit in digitalen Angeboten inkl. der Möglichkeit der WACA/Web Accessibility Zertifizierung.

Doris Lippert hat uns mit ihrer Begeisterung für die Themenfelder, ihrer vielfältigen Leistungsstärke und durchsetzungsstarken Zielstrebigkeit, die sie klug mit Gelassenheit kombiniert, beeindruckt. Bereits als 8-Jährige hat sie den Computer ihres Vaters fasziniert erkundet und mit 13 eine Fangruppe gegründet. Die männlichen Gründerfiguren der aufstrebenden IT-Branche waren ihr Vorbild. Das wollte sie in weiblicher Form auch sein. Entgegen dem für sie vorgezeichneten Weg hat sie sich für den mathematischen Zweig des Gymnasiums und im Anschluss für eine Höhere Technische Lehranstalt, Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik, entschieden. Dort hat sie gelernt, was es heißt, sich in Männerdomänen zu behaupten. Die Kombination mit Wirtschafts- und Führungsstudien hat ihr die Managementkarriere ermöglicht. So war sie zuletzt in der Geschäftsführung von Microsoft Österreich. Dzt. ist der nächste Karrieresprung gesichert. Wir werden in den nächsten Tagen in den Medien lesen, wohin er sie geführt hat. Uns freut, dass sie sich selbst bei ihren Entscheidungen treu bleibt und Angebote auch ausschlägt, wenn sie in diesem Umfeld nicht so gestalterisch zur Zukunft beitragen kann, wie es ihr wichtig ist.

Doris Lippert ist Mutter von zwei kleinen Kindern mit einem Ehemann, der seine Vaterpflichten lebt. Sie appelliert, den Medienkonsum von Kindern stark zu begrenzen. Im Hause Lippert gibt es eine Box beim Eingang, in der die Mobiltelefone bis zum nächsten Tag ruhen.

Ihr Appell: „Ich kann jeder Frau nur nahelegen, ihre Träume zu verwirklichen und zu verfolgen. Trotz aller Herausforderungen habe ich mein größtes Hobby zum Beruf gemacht und darf an Themen mitgestalten, die mir wirklich am Herzen liegen. Das ist Karriere für mich.“

 

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