Am Abend des Business-Impuls-Treffens zum Thema „Frauen und Finanzen“ brachte Mag. Katja Massing die Teilnehmerinnen dazu, ihre tief verankerten Glaubenssätze über Geld zu hinterfragen. Aussagen wie „Ich habe nicht genug Geld, um zu sparen“, „Über Geld spricht man nicht“ oder „Geld verdirbt den Charakter“ wurden kritisch beleuchtet und in einen neuen Kontext gestellt. Dabei erinnerte sie auch daran, dass es in den letzten 150 Jahren bereits sieben Währungsreformen gab – ein eindrückliches Beispiel dafür, wie sich finanzielle Rahmenbedingungen immer wieder ändern können.
Vielfältige Anlagemöglichkeiten
Ein zentraler Bestandteil des Abends war die Vorstellung verschiedener Anlagemöglichkeiten. Von Aktien und ETFs über fondsgebundene Lebensversicherungen mit steuerlichen Vorteilen bis hin zu Edelmetallen, Edelsteinen und Immobilien – die Optionen sind vielfältig. Doch eines wurde klar: Ohne eine klare Strategie geht es nicht. Jede Frau sollte sich bewusst machen, wofür sie Geld anlegen möchte und welche Ziele sie damit verfolgt.
Die 50/50-Regel als Orientierung
Mag. Massing stellte eine vereinfachte Budgetierungsregel vor, die den Teilnehmerinnen als Leitfaden dienen kann:
- 50 % des Einkommens sollten für Fixkosten wie Miete, Versicherungen oder Lebensmittel reserviert sein.
- 25 % dürfen für Freizeit und persönliche Wünsche genutzt werden.
- Die verbleibenden 25 % sollen aufgeteilt werden in 12,5 % für kurzfristiges Sparen (z. B. Notgroschen oder kleinere Anschaffungen) und 12,5 % für langfristiges Sparen (z. B. Altersvorsorge oder größere Investitionen).
Diese Regel bietet eine einfache Struktur, um finanzielle Prioritäten zu setzen und gleichzeitig Raum für Flexibilität zu lassen.
Verantwortung übernehmen
Der Abend zeigte eindrucksvoll, dass jede Frau ihren eigenen Zugang zum Thema Sparen und Anlegen hat – und dass es keine universelle Lösung gibt. Vielmehr liegt es in der Verantwortung jeder Einzelnen, ihre Finanzen aktiv in die Hand zu nehmen und ihren individuellen Weg zur finanziellen Unabhängigkeit zu gestalten.
Fazit
Das Treffen war nicht nur informativ, sondern auch motivierend. Es hat deutlich gemacht, dass finanzielle Bildung und ein bewusster Umgang mit Geld essenziell sind, um langfristig Sicherheit und Freiheit zu gewinnen. Die Teilnehmerinnen gingen mit neuen Denkanstößen und einer gestärkten Motivation nach Hause – bereit, ihre Finanzen selbstbewusst anzugehen.
Fotocredits: Frau im Fokus/Luana Köttler



